Narben
Eine Narbe entsteht bei einer Verletzung der zweiten Hautschicht (Lederhaut). Im Verlauf der Wundheilung wird das verletzte Gewebe repariert und es entsteht eine Narbe. Eine frische Narbe hat eine rote Farbe, da sie stark durchblutet wird.
Aufgrund der Mehrdurchblutung wird die rasche Narbenbildung und Regeneration garantiert. Wenn die Durchblutung abnimmt, bleibt eine weiße Narbe zurück, da keine Melanozyten (Pigmentzellen) vorhanden sind. Ebenso fehlen Haare, Talg- und Schweißdrüsen.
Narben bestehen vor allem aus kollagenen Fasern. Diese sind sehr straff und die Narbe wird unelastisch und härter als das umliegende Gewebe.
Die Kollagenfasern richten sich nach der Zugrichtung der Haut aus - es kann bis zu 20 Jahren dauern bis diese Umbauprozesse abgeschlossen sind.
Mögliche Eigenschaften einer Narbe:
eingesunken oder wulstig (hypertroph), rot, verhärtet, verwachsen, schmerzend, juckend, kribbelnd, taub, wetterfühlig, unästhetisch.